Essbare Kräuter

Die Sonne scheint und die Kräuter spriessen. Ich mache mich auf die Suche nach essbaren Pflanzen. Im Frühling sind viele Wildpflanzen essbar und sie sind Nahrung und Medizin zugleich. Ihre wertvollen Inhaltsstoffe haben viele verschiedene Heilwirkungen auf uns und ihre vielseitigen und intensiven Aromen bereichern unser Essen. Nur Pflanzen, die man kennt, sollte man pflücken, und nicht alles abgrasen, damit die Pflanzen weiterwachsen und vermehren können. Hier ein paar essbare Kräuter, die aktuell im Wald zu finden sind:

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Der Bärlauch (Allium ursinum) spriesst durch den Schnee und ist jetzt weit verbreitet. Er ist wie seine gezüchteten Verwandten Schnittlauch, Zwibel und Knoblauch stärkend für das Immunsystem. Seine ätherischen Ölen wirken heilend auf Verdauung, Atemwege, Leber, Galle, Darm und Magen.

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Die leuchtenden Blüten vom Huflattich (Tussilago farfara) sind an sonnigen Wegrändern zu finden. Mit dem Stängel sind sie roh oder kurz im Öl angebraten eine Delikatesse als Apero oder zu Salate. Früher breit angewendet als Heilmittel, wird heute geraten, wegen den Pyrrolizidinalalkalkaloide nicht zu viel davon zu essen.

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Der bekannte Löwenzahn (Taraxacum officinale) war schon immer sehr beliebt in Küche und Volksmedizin. Junge Blätter sind als Salat oder in Kräuterquark sehr fein und gesund, geschlossene Knospen sind auch hier leicht angebraten eine Delikatesse. Der Löwenzahn wirkt als Blutreiniger, bei Verdauungsbeschwerden, rheumatische Erkrankungen und noch vieles mehr.

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